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Das Bergdorf Ho Lu


Ho Lu liegt an der chinesischen Grenze und ist ein kleines Dorf, das nur  über einen schmalen Bergpfad erreichbar ist. Im Dorf wohnen 31 Familien der Minderheit Red Dao. Diese Minderheit ist verbreitet im vietnamesisch-chinesischen Grenzgebiet. Die meisten Menschen im Dorf sprechen kein vietnamesisch, die Red Dao haben ihre eigene Sprache. Kinder und Jugendliche lernen in der dorfeigenen Schule vietnamesisch. Die Häuser im Dorf sind aus Holz und teilweise schon mehrere hundert Jahre alt. Im Untergeschoss sind die Tiere (Hühner, Schweine, Rinder) untergebracht, in Erdgeschoss lebt die Familie, unter dem Dach wird die Ernte gelagert. Im Dorf gibt es weder Strom noch sanitäre Anlagen, weshalb wir auch zu dem Grund kommen, warum ich überhaupt da war. Ich habe die Elektriker ohne Grenzen (EOG) filmisch und fotografisch begleitet. Die EOG haben im Dorf eine Solaranlage mit Batteriespeicher installiert. Heute liegt der Fokus aber ganz klar erst mal auf dem Dorf. Über die Arbeit der Elektriker ohne Grenzen berichte ich das nächste Mal.

 

 

 

 

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