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Patagonia Roadmovie


Über meine Reise nach Patagonien hatte ich ja hier schon eingehend berichtet, deshalb möchte ich in diesem Beitrag ein wenig auf das Thema Film eingehen. Ein paar Stunden Filmmaterial hatte sich schon angesammelt in vier Wochen Südamerika. Am häufigsten war dabei die kleine Sony RX100V im Einsatz, die hatte ich mir kurz vor der Reise in einer Kurzschlussreaktion gekauft. Das kleine Teil kostet über 1000 Euro, aber als Reisekamera ist sie jeden Cent wert. Damit man damit aber anständig unterwegs filmen kann, benötigt sie einen zusätzlichen ND-Filter. Sie hat zwar einen eingebauten, aber gerade bei starker Sonneneinstrahlung langt das nicht. Doof nur, dass kein Filtergewinde vorhanden ist. Die Lösung ist ein MagFilter Adapter, dabei wird ein magnetischer Ring vorne auf den Objektivrahmen geklebt. Daran kann man wiederum den Filteradapter befestigen. Diesen hatte ich mit einem ND 0.9 Slim Filter bestückt, 3 weggefilterte Blenden langte in allen Fällen. Zwar hatte ich 2 Ersatzakkus mit bei, aber die benötigte ich wirklich selten,da man Sony Kameras recht schnell über einen USB-Stecker & Adapter im Fahrzeug laden kann. Vorteilhaft ist zudem, das man auch einen Powerbank über den USB-Anschluss nutzen kann, so das z.B. lange Timelapse gut gelingen.

Das beste an der kleine Knipse ist aber die Bild- und Videoqualität. Ein tolles 4-K-Bild mit richtig gutem Kontrastumfang bietet sie, dazu Slog2. Die Aufnahmezeit ist zwar begrenzt und es kann kein Mikro angeschlossen werden, aber das war für diesen Zweck nicht relevant. Auch die Fotodaten (.arw) können sich für den kleinen 1″ Sensor sehen lassen.

Den Film schaut ihr euch am besten in Vollbild bei höchster Auflösung an. Dann kommen die Landschaften am besten rüber.

Mir gingen ja in der Vergangenheit die ganzen verwackelten Clips von den Reisen gehörig auf den Senkel, deshalb musste mein Gimbal auf alle Fälle mit. Der Nebula 4000 lite machte seine Sache gut. Die RX100V hat einen hervorragenden Autofokus, auch im Filmmodus und ist deshalb super für Gimbals geeignet.

Die zweite Kamera, die Sony A7RIi, die auch mithatte, bleib die meiste Zeit in der Tasche. Nur für sehr weitwinklige Sachen (mit Batis 18mm) oder Tieraufnahmen mit dem Tele habe ich sie dann genutzt.

Die Luftaufnahmen habe ich mit einer DJI Mavic pro realisiert. Die Bild-Qualität ist OK, reist mich aber nicht vom Hocker. Zudem blieb sie die meiste Zeit im Rucksack, weil es entweder zu windig war, oder die Nutzung nicht erlaubt (Nationalparks).

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